Zum Inhalt springen

Geschichte der Kulturinitiative

Vom Bistro-Katt

Eigentlich fing alles schon mit der Übernahme des "Szenario" durch Lothar Heinrich an, der es "Bistro-Katt" natte. Denn schon bald riefen Les Searle und Michael Regenbrecht die monatliche Jazz-Session ins Leben. Durch diese - und die dann 2007 von Michael Dierks nachgelegte Blues-Session - in Verbindung mit dem neuen Ideen zugänglichen Wirt Lothar entwickelte sich das Bistro zu einem der schönsten Live Clubs in Nordrhein-Westfalen, regelmäßige gut besuchte Poetry-Slam-Veranstaltungen sind ebenso wie Karaoke-Abende hinzugekommen, ausgewählte Konzerte und spontane Piano-Musik am antiken Flügel rundeten das Bistro-Flair ab. Schon mehrfach dachte man über die Gründung eines Jazz- und Bluesclubs nach, letztendlich war die Zeit aber noch nicht reif dafür.

Eine Initialzündung gab es nach dem Tod von Lothar im April 2014: Michael Dierks organisierte eine 'Farewellparty' für Lothar, auf der sich alle 'Bistro-Aktiven' trafen und ihre Veranstaltungen in komprimierter Form dem bis zu 300 Personen starken Publikum vorstellten und nach der der Pachtvertrag mit Lothar's Stiefsohn Ekk unterzeichnet wurde.Genau diese Veranstalter waren auch die ersten Ansprechpartner nach Bekanntgabe der Aufkündigung des Pachtvertrages mit Ekk im Dezember 2015 für die Diskussion der Idee, einen Verein zu gründen und sich als Pächter des Bistros zu bewerben. Über die bestehenden Jazz- und Bluesveranstaltungen hinaus sah das Bewerbungskonzept hierbei vor, das Bistro in erster Linie zu einer kulturellen Begegnungsstätte in Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Kulturbetrieb der Katt zu etablieren. Daher wurde der Verein als ‚Kulturinitiative Wermelskirchen‘ gegründet, der die Zusammenarbeit der Kulturschaffenden in Wermelskirchen fördern möchte.

Das geforderte gastronomische Konzept als einzigem Bewerbungskriterium sah weder die Nutzung des Bistros als "Musik-Club" vor noch ließ es Raum für die Entwicklung eines Kulturkonzeptes mit der Katt-Werksleitung.

zum Haus Eifgen

Chronologie der weiteren Entwicklung:

  • Im Juni 2016 gründeten wir den offenen Künstler- und Kulturstammtisch und zogen mit der Bluessession in die Gaststätte Centrale
  • November 2016: Besichtigung des leer stehenden Haus Eifgen
  • Januar 2016: Beschluss zum Betrieb des Haus Eifgen auf Probe für 6 Monate
  • Februar 2017: Eröffnung des Hauses
  • September 2017: Verlängerung der Probezeit bis zum Jahresende, zusätzliche Vermietung der Räume an geschlossene Gesellschaften
  • Dezember 2017: nach 85 Konzerten und 10 Vermietungen wird die Probezeit um ein Jahr verlängert
  • Juli 2018: Geburtstagsfeier - das Haus Eifgen wird 130 Jahre alt
  • September 2018: Beschluss, eine Genossenschaft zum Kauf des Hauses zu gründen
  • März 2019: Gründung der Genossenschaft
  • Juli 2019: Einreichung der Registrierungsunterlagen beim Amtsgericht Köln
  • September 2019: Unterzeichnung des Kaufvertrages
  • Dezember 2019: Eintragung der 'Kulturhaus Eifgen eG', Eintrag als neuer Eigentümer des 'Haus Eifgen' ins Grundbuch und Zahlung des Kaufpreises
  • 31.12.2019: Silvesterfeier der Vereins- und Genossenschaftsmitglieder in UNSEREM Haus

Herzlichen Dank an unsere insgesamt 260 Vereins- und Genossenschaftsmitglieder!

Stand: 31.12.2019

 

 

 

 

Farewell Lothar

Das Programm der ersten 'Bistro-Nacht'