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Lied für Wermelskirchen

Und noch ens...

von Ni Ju San

 

 

2016

Komm rein! (nach Wermelskirchen)

 

Text und Musik: Michael Dierks  

Jeder kennt die Stadt schon aus dem Radio,
auf der A1 da sammelt sich die Welt!
Der Ausweg führt vorbei am ‚M‘ und Obi-Tor
und in der City gibt es viel für’s Geld!  

Fahrradwege, Wälder oder Badespass,
Regen hat die Wanderer nie gestört.
Durch Wander- oder Bürgerbus werd’n sie nicht nass
und der Blues wird bis nach Wuppertal gehört:  

Komm rein nach Wermelskirchen!
Fahr nicht nur durch und schon gar nicht dran vorbei!
Komm rein nach Wermelskirchen -
wir haben auch für Fremde Zimmer frei!  

Die Katt bringt Künstler aus ganz Deutschland her,
die Kinderstadt ist schönste Ferienzeit.
Straußenfarm und Cafe Wild, was will man denn mehr?
Das Strandbad ist das schönste weit und breit.  

In kuscheligen Kneipen gibt es Bier vom Fass,
im AJZ ist Party angesagt.
Himmelrath und Plasberg sind aus unserer Stadt,
und der Lindner - ja, der Lindner! wird bald Kanzlerkandidat!  

Komm rein nach Wermelskirchen!
Fahr nicht nur durch und schon gar nicht dran vorbei!
Komm rein nach Wermelskirchen -
wir haben auch für Fremde Zimmer frei
!  

Und einmal im Jahr gibt’s kein Halten mehr:
10.000 Menschen in der Stadt!
Alle Straßen sind gesperrt für den Verkehr,
nach Matinee und Feuerwerk, da sind wir alle platt!  

Komm rein nach Wermelskirchen!
Fahr nicht nur durch und schon gar nicht dran vorbei!
Komm rein nach Wermelskirchen -
wir haben auch für Fremde Zimmer frei!   

©2016 dirxmusic  

1950

Heimweh nach Wermelskirchen

( Du Stadt im Kranz der grünen Wälder )
Musik: Fritz Kufuß / Text: Hugo Fischer  
Interpretation: Christoph Marr

Du Stadt im Kranz der grünen Wälder,
du alte Heimat, rufst mich her.
Hör’ über Fluren, über Felder
die Heimatglocken süß und schwer.
Ihr Fernen könnt mich nicht verstehen,
du Bergisch Land, in Wäldern grün.
Und sollt ich hundert Meilen gehen,
laßt mich nach Wermelskirchen ziehn,
und sollt ich hundert Meilen gehen,
laßt mich nach Wermelskirchen ziehn!  

Wie gerne schaut ich von den Höhen,
Schloß Burg, die alte Feste winkt,
zum Eschbachtale will ich gehen,
Talsperrensee wie Silber blinkt.
Zum Altenberger Dom am Wege,
im Eifgental mir Blumen blüh’n,
ihr Fernen, öffnet die Gehege,
laßt mich nach Wermelskirchen ziehn,
ihr Fernen, öffnet die Gehege,
laßt mich nach Wermelskirchen ziehn!    

Wo Berge aus den Tälern wuchten,
auf freien Höhen Sonnenstrahl,
ziehn Rieselbäche in den Schluchten,
mit ihrem Heimatlied zu Tal.
Altwunderbare Heimatstätten,
die grüßen schwarz und weiß und grün,
drin Mütter ihre Kinder betten,
laßt mich nach Wermelskirchen ziehn,
drin Mütter ihre Kinder betten,
laßt mich nach Wermelskirchen ziehn!  

Im Heimatfrieden traut gelegen,
du, meine Stadt, du Bergerblut,
mit Schaffenskraft und Arbeitssegen,
die Männer frank, die Frauen gut.
Ich zieh hinauf vom Talesgrunde,
komm mit, der Fremde wir entflieh’n,
zeigt einen Heimweg mir zur Stunde,
laßt mich nach Wermelskirchen ziehn,
zeigt einen Heimweg mir zur Stunde,
laßt mich nach Wermelskirchen ziehn!